....Writing..Geschriebenes....

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A selection of my publications on social justice, activism, foreign policy, feminism and more. 

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Eine Auswahl meiner Artikel über soziale Gerechtigkeit, Aktivismus, Außenpolitik, Feminismus und mehr. 

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Deutsche Gesellschaft Für Die Vereinten Nationen e.V. | April 2018 | "Schwedens undiplomatische Diplomatie im Sicherheitsrat"

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“For a little over a year, Sweden has been a non-permanent member of the UN Security Council. Since its election in January 2017, the country has been using this prominent position to actively pursue the feminist foreign policy put forth by foreign minister Margot Wallström. Despite criticism from traditional foreign policy makers, Sweden insists that its feminist foreign policy is smart and not just the right thing to do. The country’s unapologetic advocacy for gender equity has undoubtedly ignited increased international debate about the topic and is contributing to making international security policy more inclusive.”

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"Seit Januar 2017 ist Schweden nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Dort verfolgt das Land aktiv die feministische Außenpolitik der Außenministerin Margot Wallström und trägt damit Schritt für Schritt für zu einer geschlechtergerechteren, inklusiven internationalen Sicherheitspolitik bei."

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Libertine Magazin | Oktober 2017 | „Myanmar - Mit Musik Raum Und Sichtbarkeit Erobern“

„Und so kämpfen Heraid, Tu und Gabriel weiter. Für Akzeptanz, für ihre Entscheidung, Musik machen zu wollen, und für Gleichberechtigung in Myanmar. Zu einer Zeit des rapiden Wandels. Wenn alles möglich zu sein scheint, aber nichts selbstverständlich ist. Denn auch eine Frau an der Spitze des Landes bedeutet nicht, dass alle Frauen im Land gleichberechtigt behandelt werden. Nicht in Myanmar und auch in sonst keinem Land. Und so bleibt nur zu kämpfen übrig.“


Libertine Magazin | Oktober 2017 | New Girl On The Block: Lisa Furtwängler

„Doch das reicht der 25-Jährigen nicht, durch ihre Lieder auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam zu machen. Deshalb gründete sie gemeinsam mit ihrer Mutter, der Ärztin und Schauspielerin Maria Furtwängler, die „MaLisa Stiftung“. Das erste Projekt der beiden Furtwängler-Frauen war das „MaLisa Home“ für ehemals zwangsprostituierte Mädchen und junge Frauen, das sie seit 2011 auf den Philippinen betreiben. „Doch mir wurde klar, dass es nicht ausreicht, dann einzugreifen, wenn Mädchen und Frauen bereits Gewalt durch Männer erfahren haben“, erzählt Lisa, „wir müssen früher ansetzen.“

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Libertine Magazin | Juli 2017 | "Sri Lanka - Magische Strände, Forsche Dickhäuter Und Eine Prise Feminismus

„Sri Lanka durchlebte seit 1983 einen knapp 26-jährigen Bürgerkrieg, dem zehntausende Menschen zum Opfer fielen. Die tamilischen Separatist*innen, vor allem die Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE), kämpften für den unabhängigen Staat Tamil Eelam im Norden des Landes. Am Ende siegten die Regierungstruppen Sri Lankas über die LTTE. Es ist oft so, dass nach dem Ende von Konflikten und Krieg vor allem für Frauen die Gewalt noch lange nicht vorbei ist. Sondern eben steigt. Denn oft nehmen die Männer die traumatischen Erfahrungen aus den Konflikten mit nach Hause, werden der eigenen Familie gegenüber gewalttätig. „Hinzu kommt, dass es in Sri Lanka kaum psychotherapeutische Angebote gibt. So kann der Krieg nicht verarbeitet werden”, fügt Sarah hinzu.”


ze.tt | Juni 2017 | "In Den Straßen Von Harlem Sprayen Street-Artists Für Gleich-Berechtigung Im Iran"

„Deshalb wurde Harlem schon bald zu einem der wichtigsten Orte der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Religiöse und politische Wortführer*innen predigten von Straßenecken und Kanzeln zu den Massen. Auf der 138. Straße in der Liberty Hall versammelte der Bürgerrechtler Marcus Garvey in den 1920ern wöchentlich seine Anhänger*innen um sich. Und während der 60er Jahre nutzten einflussreiche Aktivist*innen wie Malcolm X und Adam Clayton Powell Jr. Harlem als Plattform für Boykotte, Protestmärsche und Aufstände. Straßenkunst in diesem Stadtteil erzählt die Geschichte des Kampfes gegen Unterdrückung und Rassismus, der bis heute andauert. Deswegen passt der Kampf für die Gleichberechtigung der Baha’i, obwohl sie so weit weg sind, so gut hierher.“

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ze.tt | April 2017 | "Diese Menschen Setzen Sich Gegen Antimuslimischen Rassismus Ein"

„UND WIE KÖNNEN DIEJENIGEN, DIE NICHT VON RASSISMUS BETROFFEN SIND, SICH SOLIDARISCH ZEIGEN?
„Zuhören, sich sensibilisieren und die Hausaufgaben machen. Führungspositionen an People of Color und anderweitig marginalisierte Menschen abgeben“, sagt Emine. Eben nicht anderen eine Stimme geben, sondern das Mikro weitergeben. Eins müsse immer wieder klargemacht werden, fügt Leila hinzu: „Rassismus ist keine Meinung.“ Denn damit wird die Daseinsberechtigung unserer Mitmenschen infrage gestellt. Das müsse uns wütend machen und wir müssen unseren Ärger in Aktivismus umwandeln, sagt sie. Aktivismus gegen Fremdenhass, Rassismus, gegen den Rechtsruck in Deutschland und gegen die AfD.“


Bento | März 2017 | "Wie Ich Gelernt Habe, Andere Frauen Nicht Als Konkurrentinnen Zu Sehen"

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My bento article on the power of solidarity amongst women and how I have learned to not see other women as competition but as the fascinating human beings who they are instead.

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Mein Leben hat sich radikal geändert, als ich anfing, andere Frauen nicht mehr als Konkurrentinnen, sondern als die beeindruckenden Persönlichkeiten zu sehen, die sie sind.

Ich bin vielen Frauen begegnet, die mich inspirierten, herausforderten und vor allem: förderten. Denn starke Frauen helfen einander nach oben.”

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ze.tt | March 2017 - "9 Tipps für angehende Aktivist*innen"

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In this article I am sharing nine pieces of advice for future activists wanting to tackle sexism, racism and populism.
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„8. Strebt nach Kritik, nicht nach Lob
Wartet nicht darauf, erst dann den Mund aufzumachen, wenn ihr jahrelang zu einem Thema geforscht habt – ihr braucht kein Studium absolviert haben, um Aktivist*in zu sein. Wenn ihr denkt, dass Rassismus nicht akzeptabel ist, dann ist das eine ausreichende Basis für eure aktivistischen Tätigkeiten.
Lasst euch von der Angst davor, etwas Falsches zu sagen, nicht lähmen. Akzeptiert, dass ihr Fehler machen werdet – das tun wir alle. Lebt nach der Prämisse: „Strebe nach Kritik, nicht nach Lob“, seid für konstruktive und respektvolle Kritik dankbar und wendet sie an. So ist und bleibt euer Aktivismus sensibel, inklusiv und effektiv.“
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Libertine Magazin | März 2017 | "Nothing About Them Without Them"

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International diplomacy continues to be dominated by men and their world views, excluding diverse perspectives and as such hindering sustainable solutions to the world's most pressing problems. For Libertine's March issue I talked to Jennifer Cassidy who will publish her book 'The Gender of Diplomacy' this spring. Her book analyzes diplomacy as a gendered profession and practice in international politics and sheds light onto the overlooked historical involvement of women in diplomatic practice in spite of systemic barriers and restrictions; it further examines the current state of women in diplomacy and evaluates the rate of progress towards a gender-even playing field.

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„Cassidy ist sich sicher, dass die internationale Politik an einem Scheideweg angekommen ist. Die politischen Akteur*innen können sich entscheiden, ob sie weiterhin Eigeninteressen, neoliberale Überlegungen und Realpolitik triumphieren lassen wollen oder ob sie werteorientiert handeln und Männer und Frauen gleichberechtigt an politischen Entscheidungen teilhaben lassen. Die beiden Seiten schließen sich zwar theoretisch nicht unbedingt aus, widersprechen sich in unserer politischen Realität jedoch noch viel zu oft. Vorbild könnte die feministische Außenpolitik Schwedens sein: Sie versteht Gleichberechtigung als Angelegenheit von Frieden und Sicherheit und setzt sich unter anderem dafür ein, dass Männer und Frauen gleichberechtigt über Frieden und über Krieg entscheiden.“

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Libertine Magazin | März 2017 | "New Girl On The Block: Soufeina 'Tuffix' Hamed"

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For Libertine Magazin's March issue I had the honour to interview and portray my dear friend, fellow activist and comics artist Soufeina aka Soufeina "Tuffix". Soufeina sketches situations from her daily life; but these situations can be extreme if you do not have the privilege of not having to face structural discrimination because of your gender, your religion, your appearance and others. Soufeina's comics are printed in school books and they are displayed in exhibitions all over Germany - dismantling anti-Muslim racism one comic at a time.

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„Alltagserfahrungen können oft extrem sein, wenn man nicht gerade das Privileg besitzt, aufgrund bestimmter Eigenschaften oder eines bestimmten Erscheinungsbilds nicht von Diskriminierung betroffen zu sein. Während uns der anti-muslimische Rassismus – ob ausgehend von Europas erstarkenden Populist*innen, Deutschlands Neo-Nazis oder dem neuen Präsidenten der USA – vor allem im vergangenen Jahr oft entsetzt und sprachlos zurückgelassen hat, macht sich Soufeina nicht des kollektiven Schweigens schuldig. Sie thematisiert anti-muslimischen Rassismus und Identitätsfragen, denn für sie sind Zeichnungen ein effektives Werkzeug, um Veränderungen in einer Gesellschaft anzustoßen.”

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Ze.tt | Januar 2017 | "Warum Der Women's March On Washington Das Beeindruckendste War, Das Ich Je Erlebt Habe"

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I participated in the Women's March on Washington on 21st January 2017 and this is an article on my experiences and impressions of this historical day.
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„Danach setzen wir uns, eine circa halbe Millionen Menschen, in Bewegung und marschieren durch die Stadt. Insgesamt, die Beteiligung in den USA und weltweit zusammengerechnet, seien es etwa eine Million Teilnehmer*innen gewesen, berichtet die Washington Post. The Hill berichtet dagegen von mindestens drei Millionen Teilnehmer*innen nur in den USA. Die Luftaufnahmen davon geben mir immer noch Gänsehaut. Das, was gestern in Washington, D.C., und auf jedem Kontinent unserer Welt passiert ist, ist ein großartiges und historisches Beispiel von Widerstand, der unsere Gesellschaft verändern wird. Gestern haben wir gesehen, wozu Menschen in der Lage sind, deren fundamentalen Rechte in Gefahr sind. Angela Davis schreibt in ihrem Buch „jede große Veränderung, die je passiert ist, war das Resultat von Massenprotesten.“
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Libertine Magazin | Januar 2017 | "Pussies United Will Never Be Divided"

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This article contains some of the diverse voices of the people marching in Washington for the Women's March.

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Gestern, am 21. Januar 2017, machte ich mich früh morgens gemeinsam mit anderen Aktivist*innen auf den Weg von New York City nach Washington D.C. Wir fanden uns in Scharen zusammen, um für die Menschenrechte von historisch unterdrückten Gruppen wie Frauen, Schwarzen, Immigrant*innen, LGTBQI-Personen und Muslim*innen zu protestieren. Denn genau diese Rechte stehen seit dem Wahlsieg des Nationalisten und neuen Präsidenten der USA, Donald J. Trump, auf dem Spiel. Es war ein liebevoller und entschlossener Protestmarsch und hoffentlich der Beginn einer globalen Bewegung. Einige der Teilnehmer*innen erzählten mir, was sie an diesem historischen Tag auf die Straße gezogen hat und was sie bewegen wollen.

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Libertine Magazin | January 2017 | "Solidarität Und Zusammenhalt Statt Sabotage"

„Es stellt sich mir die Frage, welchen Platz destruktive und unbegründete Kritik in diesem Diskurs haben soll, außer den politischen Wandel zu sabotieren. Und ich male mir aus, wie viel weiter wir im Kampf für Gleichberechtigung auch in Deutschland sein könnten, würden wir die Mentalität dieser beeindruckenden Frauen aus Kolumbien übernehmen. Wie sie sollten wir akzeptieren und respektieren, dass wir unterschiedliche, begründete Positionen zu verschiedenen Themen haben können und dürfen, jedoch gleichzeitig realisieren, dass wir alle für ein übergeordnetes gemeinsames Ziel kämpfen.
„We have far more in common than that which divides us“, sagte die im vergangenen Sommer ermordete britische Abgeordnete und Menschenrechtlerin Jo Cox. Ein Kontrastprogramm zu besagtem Artikel. Das Streben nach konstruktiver Kritik ist wichtig und treibt auch aktivistische Tätigkeit an. Doch nur Solidarität und Zusammenhalt können echte Veränderungen bewirken. Das haben uns die Frauen in Kolumbien, die unter diesen widrigen Umständen Unglaubliches erreicht haben, gezeigt.“

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ze.tt | November 2016 | "Wie Ich Es Als Arbeiterkind Vom Dorf Nach Oxford Schaffte"

„In unserer Gesellschaft sind nicht die Intelligentesten und Kreativsten am erfolgreichsten. Sondern diejenigen, die verschiedenste Privilegien genießen, wie den Zugang zu Geld, Kultur und Informationen. Natürlich spielt der eigene Ehrgeiz eine Rolle, doch entscheidend für den Erfolg ist primär die soziale Herkunft. Sie entscheidet, wo man startet: Auf der Startlinie, fünf Meter vor den anderen oder weit abgeschieden mit zusätzlichen Gewichten an den Beinen.
„Smart poor kids are less likely to graduate from college now than dumb rich kids. That’s not because of the schools, that’s because of all the advantages that are available to rich kids”, schreibt Robert Putnam über die amerikanische Gesellschaft. Auch, wenn wir uns in unserer Gesellschaft umsehen, stellen wir fest, dass diejenigen, die Macht und Erfolg auf sich vereinen, noch immer eine sehr homogene Gruppe hinsichtlich Klasse, Geschlecht und Hautfarbe sind.“


Deutsche Gesellschaft Für Die Vereinten Nationen e.V. | Oktober 2016 | "Steht Nach Dem ‚Nein’ In Kolumbien Nachhaltiger Frieden Auf Dem Spiel?"

„Doch was von vielen Konservativen als „Ideología de Género“, Genderideologie, unter dem Deckmantel des Schutzes der Familie und ihrer Werte diffamiert wird, ist eine bemerkenswerte Errungenschaft der kolumbianischen Opfer- und Frauenrechtsorganisationen. Der kolumbianische Friedensvertrag ist weltweit der erste, der die Geschlechterperspektive und die Rechte von Frauen derart prominent integriert. Die Resolution 1325 (2000) des UNO-Sicherheitsrats zu „Frauen, Frieden und Sicherheit”, die die unterschiedlichen Erfahrungen der Geschlechter im Konflikt anerkennt und die Möglichkeit der aktiven Beteiligung von Frauen am Friedensprozess fordert, bietet die Grundlage für eine solche geschlechtersensible Friedensschaffung und Friedenssicherung. So wurde beispielsweise eine ‚Sub-Kommission für Geschlechterfragen’ einberufen – zum ersten Mal in einem Friedensprozess. 18 Frauen- und LGTBQI-Organisationen waren an der Entstehung des Friedensvertrages beteiligt, zehn Experten und Expertinnen wurden zum Thema ‚sexualisierte Gewalt’ angehört. Das alleine ist ein historischer Erfolg, wenn man bedenkt, dass zwischen 1992 und 2011 nur neun Prozent der Verhandelnden in offiziellen Friedensgesprächen Frauen waren.“


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Libertine Magazin | Oktober 2016 | "Kolumbiens Gescheiterte Hoffnung: Das "No" Zum Friedensvertrag Und Seine Bedeutung Für Die Gleichberechtigung"

„Doch die Opfer-, LGTBQI- und Frauenrechtsorganisationen kämpfen unermüdlich weiter. Unter Slogans wie “Der Frieden gehört auch den Mädchen und Frauen” bekräftigen sie ihren Anspruch, auch weiterhin eine prominente Stimme im Friedensprozess zu haben. Am vergangenen Freitag veröffentlichten einige von ihnen eine gemeinsame Pressemitteilung, in der sie die Konfliktparteien dazu aufrufen, den Waffenstillstand einzuhalten, die Stimmen der Opfer und Frauen weiterhin einzubeziehen und sie baten die Vereinten Nationen, den Friedensprozess weiterhin zu begleiten. Ein Friedensprozess in dem die Perspektiven von Opfern und Frauen Beachtung finden, sei eine einzigartige Chance um Macht zu dezentralisieren, neue politische Partizipationsformen zu fördern und gewaltvolle patriarchale und militärische Strukturen aufzubrechen.“


Libertine Magazin | October 2016 - "New Girl On The Block: Keshia Fredua Mensah"

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I had the honour to interview and portray my dear friend and badass activist Keshia for Libertine Magazin's latest issue.
Keshia's intersectional activism is a blessing for our society. Amongst others, she is founding member of the anti-racism campaign #schauhin and her book chapter "Intellectual Gatekeeping – The Metatheoretical Challenges of Incorporating Africa into International Relations Theory" criticizing Western-centric international relations theory was just published.

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„Hätte man Frauen nicht Jahrtausende lang unterdrückt, dann wären vielleicht auch sie für unzählige Kriege, Genozide und Massaker verantwortlich. Das Patriarchat und unsere Sozialisierung haben jedoch dafür gesorgt, dass es nie soweit kommen konnte. Und weiterhin sind Selbstmordattentäter, Amokläufer, Kriegstreiber und kriegslustige Politiker vor allem eins: männlich. Da inferenzielle Statistik niemals Aussagen über Individuen macht, bedeutet es nicht, dass jede einzelne Frau friedvoller ist und jeder einzelne Mann gewaltbereiter. Es handelt sich um Aussagen über Tendenzen in einer Gesellschaft. Deshalb bedeuten mehr Frauen tendenziell mehr Frieden."

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Libertine Magazin | July 2016 - "Mehr Frau. Mehr Weltfrieden?"

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My article on women and peace as part of Libertine Magazin's campaign "More Women. More?".

"Hätte man Frauen nicht Jahrtausende lang unterdrückt, dann wären vielleicht auch sie für unzählige Kriege, Genozide und Massaker verantwortlich. Das Patriarchat und unsere Sozialisierung haben jedoch dafür gesorgt, dass es nie soweit kommen konnte. Und weiterhin sind Selbstmordattentäter, Amokläufer, Kriegstreiber und kriegslustige Politiker vor allem eins: männlich. Da inferenzielle Statistik niemals Aussagen über Individuen macht, bedeutet es nicht, dass jede einzelne Frau friedvoller ist und jeder einzelne Mann gewaltbereiter. Es handelt sich um Aussagen über Tendenzen in einer Gesellschaft. Deshalb bedeuten mehr Frauen tendenziell mehr Frieden."

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My article on women and peace as part of Libertine Magazin's campaign "More Women. More?".

"Hätte man Frauen nicht Jahrtausende lang unterdrückt, dann wären vielleicht auch sie für unzählige Kriege, Genozide und Massaker verantwortlich. Das Patriarchat und unsere Sozialisierung haben jedoch dafür gesorgt, dass es nie soweit kommen konnte. Und weiterhin sind Selbstmordattentäter, Amokläufer, Kriegstreiber und kriegslustige Politiker vor allem eins: männlich. Da inferenzielle Statistik niemals Aussagen über Individuen macht, bedeutet es nicht, dass jede einzelne Frau friedvoller ist und jeder einzelne Mann gewaltbereiter. Es handelt sich um Aussagen über Tendenzen in einer Gesellschaft. Deshalb bedeuten mehr Frauen tendenziell mehr Frieden."

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Libertine Magazin | Juli 2016 | "Feminism Strikes Back - Eine Wegweisende Errungenschaft"

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"Feministische Gegenöffentlichkeit schafft Wandel, ein Artikel inspiriert viele weitere. Alle gemeinsam haben wir Druck ausgeübt – eine wahre Teamleistung. Gestern haben wir einen kleinen jedoch wegweisenden Etappensieg gewonnen, Geschichte geschrieben und uns über die regressiven Stimmen unserer Gesellschaft hinweggesetzt."

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"Feministische Gegenöffentlichkeit schafft Wandel, ein Artikel inspiriert viele weitere. Alle gemeinsam haben wir Druck ausgeübt – eine wahre Teamleistung. Gestern haben wir einen kleinen jedoch wegweisenden Etappensieg gewonnen, Geschichte geschrieben und uns über die regressiven Stimmen unserer Gesellschaft hinweggesetzt."

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ze.tt | July 2016 - "Abstimmung über die Verschärfung des Sexualstrafrechts: Heute schreiben wir Geschichte"

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"Mit der Novelle am Donnerstag wird Deutschland endlich dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt vom 11. Mai 2011 – der Istanbul-Konvention – gerecht werden. Seit 2011 verlangt die Konvention, dass alle nicht-einvernehmlichen sexuellen Handlungen unter Strafe gestellt werden. Seit 2011! Hätte man dagegen so manch lauten Stimmen der vergangenen Wochen geglaubt, hätte man meinen können, eine schier völlig abtrünnige Idee soll in Deutschland in Gesetz gegossen werden. Die Abstimmung wird also auch ein Triumph über all die Stimmen sein, die so sehr daran gewöhnt sind, in unserer Gesellschaft immer zuerst an Männer zu denken."

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"Mit der Novelle am Donnerstag wird Deutschland endlich dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt vom 11. Mai 2011 – der Istanbul-Konvention – gerecht werden. Seit 2011 verlangt die Konvention, dass alle nicht-einvernehmlichen sexuellen Handlungen unter Strafe gestellt werden. Seit 2011! Hätte man dagegen so manch lauten Stimmen der vergangenen Wochen geglaubt, hätte man meinen können, eine schier völlig abtrünnige Idee soll in Deutschland in Gesetz gegossen werden. Die Abstimmung wird also auch ein Triumph über all die Stimmen sein, die so sehr daran gewöhnt sind, in unserer Gesellschaft immer zuerst an Männer zu denken."

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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. | June 2016 - "Feminist Foreign Policy – für ein neues Paradigma für nachhaltigen Frieden?"

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My article on feminist foreign policy - the type of foreign policy that Sweden introduced in 2014 - and how it can help address some of the most atrocious war crimes and create sustainable peace.

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„In den Vergewaltigungscamps im Bosnienkrieg folterten und vergewaltigten überwiegend serbische Soldaten 50.000 bis 60.000 muslimische Frauen. In der Folge waren die Ad-hoc-Tribunale für das ehemalige Jugoslawien und Ruanda Mitte der Neunzigerjahre die ersten internationalen Strafgerichte, die Vergewaltigungen endlich als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ahndeten. Doch auch heute muss man sich noch fragen: Wann wird Gewalt gegen Frauen und Mädchen, wie in Syrien durch den IS oder in Nigeria durch Boko Haram, zur ‚roten Linie’, deren Überschreiten ein beherztes Eingreifen der internationalen Gemeinschaft zur Folge hat? Das Ausbleiben von Konsequenzen ist Ausdruck unserer Gesellschaft. „Männer werden gefoltert, das ist bedeutend. Frauen werden vergewaltigt, das ist unbedeutend“, erklärt Patricia Sellers, ehemals Expertin für die Verfolgung von Vergewaltigung bei den Ad-hoc-Tribunalen. „Wenn Menschen ihre Vorstellungen von militärischer Gewalt in normal und nicht normal unterteilen, in tolerierbar und nicht tolerierbar, ergibt es auf einmal Sinn, auf eine fürchterliche Art und Weise: Gewalt gegen Frauen ist schon seit Langem Normalität“, so Lauren Wolfe, Direktorin von ‚Women Under Siege’.

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Blavatnik School of Government Blog | March 2016 - "Sexualised violence: in Germany, ‘Nein’ does not mean ‘Nein’"

"There’s no sensible argument against “No means No” apart from the frantic upholding of a patriarchal system in which the experiences of men are valued more than those of women. We badly need a cultural shift – both in the statute books and in people’s minds. Sometimes I just can’t believe that we’re still fighting for this in 2016."


Edition F | März 2016 | "Sexualisierte Gewalt: Nur Weil Dich Etwas Nicht Betrifft, Heißt Das Nicht, Dass Es Kein Problem Ist"

„Auf einen Artikel, den ich über die notwendige weitergehende Reform des Sexualstrafrechts bei Zeit Online veröffentlicht habe, folgte eine Replik vom Rechtswissenschaftler Arthur Kreuzer, der schreibt: „Das Sexualstrafrecht ist anhaltend ausgeweitet worden –  teils angemessen, teils geradezu populistisch und inflationär.“
Dabei nennt er zum Beispiel die Kriminalisierung von Vergewaltigung in der Ehe oder die Entkriminalisierung von Homosexualität. Dabei verkennt er eine Dynamik: Die erfolgten Fortschritte sind eine Selbstverständlichkeit auf einem langen, mühsamen Weg hin zu einer gleichberechtigten Gesellschaft. Niemand muss dafür dankbar sein! Denn wenn innerhalb einer patriarchalen Gesellschaftsstruktur, die Jahrtausende lang große Teile der Bevölkerung systematisch unterdrückt hat, die Betroffenen dann Stück für Stück die ihnen zustehenden Menschenrechte anerkannt bekommen, dann verlangt das keinen Applaus von den Unterdrückten (beim Sexualstrafrecht mehrheitlich Frauen), sondern eine andauernde kritische Auseinandersetzung mit diesen anhaltenden Machtstrukturen von denjenigen, die profitieren (in diesem Fall die Täter).“

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Zeit Online | March 2016 - "Nein heißt Nein!"

„Die Argumente sind von der ewigen Angst mancher Männer vor der Emanzipation von Frauen getrieben ("Was darf Mann noch?"). Und sie sind Ausdruck eines patriarchalen Systems. Ein System also, in dem Männer mehr wert sind als Frauen. Und natürlich ist es im Interesse eines patriarchalen Rechtssystems, dass Machtstrukturen weiterhin zu Gunsten von Männern erhalten bleiben.“


vorwärts | Januar 2016 | #Ausnahmslos: Wie Die Kampagne Gegen Sexismus Und Rassismus Kämpft

Es dauerte nicht lange, bis die Köln-Debatte widerliche Beigeschmäcke erhielt. Ziemlich schnell wurden auch hier, wie so oft wenn es um sexualisierte Gewalt geht, die Taten verharmlost. Es wurde von „Antanztricks“ gesprochen und somit die Erfahrungen der Betroffenen ins Lächerliche gezogen. Die Medien berichteten vom „Sex-Mob“ und „Sex-Gangster“, als ob sexualisierte Gewalt irgendetwas mit Sex zu tun hätte. Dann folgten auch schon die Stellvertreterdebatten. Es  ging auf einmal gar nicht mehr um sexualisierte Gewalt und die Betroffenen, sondern um Asylpolitik, Angela Merkel und Böller. Als ob es nicht schlimmer kommen konnte, fingen nun all diejenigen, die sich noch nie für Frauenrechte interessierten, an, Feminismus für deren populistische und rassistische Agenda zu instrumentalisieren.“

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Unicum | Juli 2015 | "Mehr Als Nur Hübsch - Ein Aufruf Gegen Sexismus"

„Nun mein Aufruf an euch, liebe Leserinnen und Leser: Nehmt nicht hin, was unsere Gesellschaft euch als "OK" verkaufen will! Lehnt euch auf gegen Ungerechtigkeit – akzeptiert nicht länger frauenfeindliche Witze und respektloses Verhalten euch gegenüber sowie den Frauen und Mädchen in eurer Umgebung. Ihr seid die Generation, die unsere Zukunft in der Hand hat. Wir haben ein gravierendes Problem mit dem Umgang mit Mädchen und Frauen in unserer Gesellschaft: zu viele Opfer, zu wenige Macherinnen. Ihr könnt das ändern: Bildet euch, lest, schreibt, bloggt, erhebt euch, wenn ihr Ungerechtigkeiten seht! Unsere Gesellschaft braucht junge Rebell_innen. Lasst euch nicht von der Sinnlosigkeit unserer stupiden Massenmedien einvernehmen. Gestaltet unsere Gesellschaft mit! Denn wir brauchen euch alle.”


Huffington Post | June 2015 - "Warum es wichtig ist, dass wir uns über Diskriminierung aufregen"

„Auch Jon Greenberg kann nichts dafür, dass er in eine Gesellschaft hineingeboren wurde, die ihn anderen Menschen gegenüber privilegiert. Doch er kann darauf aufmerksam machen und den Status Quo in Frage stellen. Immer mehr, vor allem junge Menschen, wollen sich die gegenwärtigen Machtstrukturen nicht länger gefallen lassen: wir wollen nicht länger in der Gesellschaft leben, in die wir hineingeboren wurden, mit ihren ungerechten Privilegien und ihren Diskriminierungen.
Auch mein Engagement gründet auf persönlichen Erfahrungen. Ich möchte es nicht mehr hinnehmen, dass ich - so wie all diejenigen, die sich als Frauen identifizieren -aufgrund meines Geschlechts statistisch gesehen sehr wahrscheinlich mein Leben lang Sexismus erfahren werde. Sexuelle Belästigungen, weniger Gehalt, Degradierungen.”

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Edition F | Mai 2015 | "Gegen Diskriminierung: Warum Wir Uns Jetzt Aufregen Sollten"

Es ist wichtig, den Erfahrungen derer zu lauschen, die von bestimmten Formen von Diskriminierung betroffen sind. Gerade wenn wir selbst diese Erfahrungen nicht gemacht haben. Denn: „Privilege is when you think something is not a problem because it’s not a problem to you personally“. Auch bei uns kann diese Personifizierung von Privilegien beispielsweise in den Führungsetagen von Politik und Wirtschaft beobachtet werden: weiß, männlich und fehlender Migrationshintergrund sind unter anderem auch dort die dominierenden individuellen Eigenschaften.“


The European | March 2015 - "Der tägliche Herrenwitz"

„Deutschlands Medien, und allen voran „Bild“, müssen Frauen endlich für ihre Leistungen und Taten schätzen und respektieren, statt sie zum Lustobjekt zu degradieren. Keine Quote dieser Welt wird uns Gleichberechtigung bringen, solange Deutschlands einflussreichste Medien Frauen nicht ebenso respektvoll – das heißt als Menschen mit Ideen und Fähigkeiten – darstellen wie Männer. Sexismus muss als eine Form von Diskriminierung anerkannt und verurteilt werden. Es ist deshalb an der Zeit, dass die „Bild“-Zeitung Verantwortung übernimmt für die Rollen- und Vorbilder, die sie Kindern und Erwachsenen in Deutschland vermittelt.“

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BILDblog | Februar 2015 | "Männer Die Macher, Frauen Die Objekte - Über Sexismus In 'Bild'"

„Davon werden wir uns sicher nicht abhalten lassen, denn „der gefährlichste Satz einer Sprache ist: ‚Das haben wir schon immer so gemacht.’” (Grace Hopper). Wir stellen den Status Quo in Frage und akzeptieren nicht, dass Sexismus eine Form von Diskriminierung ist, die in unserer Gesellschaft noch immer heruntergespielt und belächelt wird. „This has never been about being ‚offended‘, but being affected by it“, wie die britische Abgeordnete Stella Creasy das „Page 3 Girl“ in der „Sun“ einmal kommentierte. Es geht um die Konsequenzen der oben beschriebenen Darstellung von Frauen in unseren Massenmedien, die uns am Ende alle betreffen.“


 

The Oxonian Globalist | January 2015 - "The Gender Bias of Neoliberal Policies"

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ZOD Culture | January 2015 - "Sexism in the Media and Its Violent Implications"

„If violence against women is such a common phenomenon in our society, we have to ask ourselves why? According to the words of Allen Ginsberg – “whoever controls the media, the images, controls the culture” – media is a big part of the problem. This is because the media has a significant influence on how people structure their ideals, norms and mindsets. The media creates and reflects peoples’ normality at the same time. Unfortunately, the majority of the mainstream media outlets in Germany failed to connect gender-based violence with Tugce’s death. It is of little surprise that much of the mainstream media doesn’t tackle the root causes of gender-based violence – they themselves are one of the main perpetrators because of their ability to influence culture.”


KAS | October 2012 - "Gewalttätige Streiks und Repression - Südafrikas Demokratie wird auf die Probe gestellt"

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